20.03. – 06.04.2026

















Bei bestem Kaiserwetter nahmen wir die 65km Piste zur historischen Hotelruine Termas El Sosneado in Angriff. Das beeindruckende Bergpanorama war weiß verschneit und wir konnten uns nicht satt sehen. Die Piste war abwechslungsreich, ein Mix aus Ripio, steinigen Passagen und auch Wasserdurchfahrten.






An der Ruine angekommen hatten auch schon einige Pick-ups den Weg hierher gefunden und waren mit angeln und grillen beschäftigt. Andere hatten sich mit ihren 4 Hunden häuslich eingerichtet.







Wir folgten der Piste noch ein Stück weiter und gelangten in ein sich weit öffnendes Tal mit spektakulären Ausblicken.
Oberhalb dieses Tals ereignete sich 1972 an der Flanke des Vulkans Tinguiririca der Flugzeugabsturz einer kompletten Rugby-Mannschaft. Die Überlebenden wurden erst nach 70 Tagen gerettet.





Unser erster Stopp war die Saline mit dem kleinen Salzmuseum. Die Saline wird unterirdisch von salzhaltigem Wasser gespeist, das verdunstet und eine Salzkruste bildet. Die Kruste wird dann mit Radladern abgetragen.




Am Nihuil Stausee vorbei ging es dann in Serpentinen hinunter zum Atuel Canyon.

Bei der kurvenreichen Fahrt durch das tiefe Flußtal kommt man an spektakulären Felsformationen vorbei. Auch beeindrucken die farbenreichen Felsen in Rot-, Braun- und Ockertönen sowie das türkisfarbene Wasser. Am östlichen Ende des Canyons hat man die Möglichkeit Aktivitäten wie Rafting oder Kajakfahren zu genießen. Uns gefiel die erste Hälfte des Canyons besonders gut, da sie weniger stark besucht war.













In San Rafael waren wir bei Bernd, einem Deutsch-Argentinier auf seinem kleinen Weingut eingeladen. Wir kamen passend zur Weinlese, die rein manuell durchgeführt wird.









Danach stockten wir noch unsere Rotweinvorräte bei einem benachbarten Weingut auf.



Im Valle de Uco besuchten wir die Bodega Salentein um eine Weinprobe zu machen. Leider war die Weinstube geschlossen. Da es nun mit der Weinprobe nichts wurde lud man uns freundlicherweise zu einem 2019er Malbec bzw. Sauvignon Blanc auf der Terasse ein. Beide Weine waren ausgesprochen lecker. Die Weinberge liegen ca. 1200m hoch, was den Trauben besondere Aromen und eine gute Säurestruktur verleiht. Das Weingut beherbergt auch eine Kunstgalerie und ein kulturelles Zentrum.





Da es für eine Reservierung zu spät war fuhren wir auf gut Glück zur Bodega Ojo de Aqua in Agrelo am Fuße der Anden. Das Weingut wurde vom Schweizer Künstler Dieter Meier gegründet und ist für seine biologische Weinproduktion bekannt. Wir hatten Glück und konnten am Lunch teilnehmen. Man sitzt im schattigen Garten des kleinen Restaurants und genießt regionale Speisen begleitet von verschiedenen Weinen zu jedem Gang. Außerdem kann man unter vier verschiedenen Weinlinien wählen. Wir genoßen die entspannte Atmosphäre und das leckere Essen. Die Weine hingegen haben unseren Geschmack nicht ganz getroffen. Das große Plus in Ojo de Aqua ist, dass man mit seinem Wohnmobil auf dem Gelände übernachten darf. Nach 17 Uhr hatten wir das ganze Gelände für uns alleine und ließen den Tag gemütlich mit einer Flasche Wein am Teich ausklingen.














Diesmal, mit Reservierung, hatten wir uns das familiengeführte Weingut Tempus Alba in Maipú ausgesucht. Die Bodega wird bereits in der fünften Generation von einer Winzerfamilie geführt und verfügt über mehr als 120 Hektar eigene Weinberge, die von Olivenhainen, Obstbäumen und Mandelbäumen umgeben sind. Das Restaurant liegt im ersten Stock der modernen Anlage und bietet ein 3- oder 5- Gänge Menü mit passender Weinbegleitung. Auf der beschatteten Terrasse des Restaurants ließ sich die gnadenlose Hitze ertragen und das Menü mit den Weinen in stilvoller und entspannter Umgebung genießen. Besonders die Weine der besten/teuersten Weinlinie trafen unseren Geschmack. Nach dem opulenten Mahl zogen wir uns für ein Mittagsschläfchen zurück. Danach folgten wir der selbstgeführten Tour durch Weinberge und Olivenhain. Wir hatten schon bei der Reservierung die Übernachtungsmöglichkeit im Camper auf dem Weingut angefragt, was nicht verneint wurde. Am Besuchstag hieß es, dass dies leider nicht möglich sei. Nach dem Austausch einiger Argumente und Rücksprache mit dem Chef genehmigte man uns ausnahmsweise die Übernachtung auf dem Weingut. Am nächsten Morgen wollten wir früh aufbrechen und wurden noch mit Geschenken überrascht, einer Flasche Wein und einer Flasche Olivenöl.







Nach der Völlerei in Mendoza wollten wir noch ein bißchen wandern. Der Nationalpark ist für seine spektakulären Landschaften, tiefe Schluchten, steile Felswände und rötliche Sandsteinformationen bekannt. Das Klima ist trocken und warm. Auch die Vegetation besteht vor allem aus Sträuchern und widerstandsfähigen Pflanzen, wie z.B. Kakteen. Im Park gibt es drei Wanderungen die man alleine gehen darf, für weitere ist ein Führer Pflicht. Wir sind alle drei Wege gegangen und das war wegen 30+Grad schon eine Herausforderung. An einem Lookout segelten die Kondore zwischen den Schluchten und dicht über unsere Köpfe.











