Patagonien 5
28.01. – 19.02.2026
Nach der Abreise Luca´s machten wir uns direkt auf den Weg das südliche Ende Südamerikas, in dem wir so lange gereist waren, zu verlassen. Von Punta Arenas ging es flott nach Norden, über den Paso Dorotea nach Argentinien und weiter auf der Ruta 40. Am Parador La Leona, einem historischen Rastplatz kehrten wir ein. Der Parador wurde 1894 schlicht und rustikal aus Holz und Blech von dänischen Einwanderern gebaut. Der Ort ist ein lebendiges Stück Geschichte, kamen hier doch bedeutende Persönlichkeiten vorbei, z.B. die legendären Banditen Butch Cassidy und Sundance Kid.

Parador La Leona


Wild West in Patagonien
Immer weiter ging es nach Norden auf der abenteuerlichen Ruta 40. Wir passierten die „73 maditos ripio“, 73km übles Wellblech inmitten der sonst geteerten Strecke. Die Landschaft ist steinig und karg, auf der linken Seite hat man mehr oder weniger nah den Gebirgszug der Anden als Begleitung.
an der Ruta 40
Nachtplatz am Rio Chico

Wir hatten über den Perito Moreno Nationalpark viel Positives gehört und so verließen wir die Ruta 40, um nach 90km Schotterstraße diesen ursprünglichen NP zu erreichen. Der Park wurde bereits 1937 gegründet und beeindruckt durch seine landschaftliche Vielfalt, weite Steppenlandschaften, türkisfarbene Seen, Schneeberge und herrliches Andenpanorama.


Perito Moreno NP
Unser erster Stellplatz war am Lago Belgrano. Die Farbe und die Nuancen dieses Sees bei Sonnenschein sind einfach unbeschreiblich, man kann sich nicht satt sehen.

Lago Belgrano


Am nächsten Tag unternahmen wir eine Wanderung über die Halbinsel, leider bei bedecktem Himmel. Außer wandern kann man im Park auch eine große Zahl Wasservögel in den Feuchtgebieten beobachten. Da sich das Wetter weiter verschlechterte, verließen wir zwei Tage später den Park wieder. Zunächst mußten wir wieder zur Ruta 40 zurück hoppeln, dann ging es weiter nordwärts.



Nandu
Wir wollten auf chilenischer Seite den, für uns noch unbekannten, nördlichen Teil der Carretera Austral befahren. Zum Übertritt wählten wir den kleinen Grenzübergang Paso Roballos aus.

Lago Ghio



RP 41, vor der Grenze Paso Roballos







Museum Lucas Bridges Haus


Museum Lucas Bridges Haus


Lodge im Valle Chacabuco
Grabstelle Douglas Tompkins

Carretera Austral, Lago General Carrera


Puerto Rio Tranquillo


Marmorhöhlen, über 6000 Jahre hat das Wasser bizarre Formen aus dem Marmor gewaschen.
Wir waren schonmal im November dort und das Wasser stand damals ca. 1m tiefer.










Valle Exploradores





Campo Alacaluf, bei Katrin und Thomas



Nachtplatz Bahia Murta, mit Reisefreunden
Paredón de las Manos de Cerro Castillo


In Coyhaique legten wir einen Versorgungsstopp ein. Nicht viel los in der Stadt, aber in einer kleinen LKW Werkstatt (Taller Luis Wandersleben, Las Lengas 10b) Öl gewechselt und Abschmieren vom Auto. Da in drei Schmiernippel an der Kardanwelle kein Fett rein ging, bauten sie am nächsten Tag die Welle aus, ersetzten die Schmiernippel und nun ist alles für die Weiterfahrt in Ordnung.






Puerto Cisnes


Puerto Cisnes
Nachtreiher (Dusky)
Chilekolibri

Truthahngeier

Die Fahrt nach Puyuhuapi führte durch eine schöne Berglandschaft. Puyuhuapi wurde von Deutschen 1935 gegründet und hieß Waldhagen. Natürlich wurde das lokale Hopperdietzel Bier verkostet.




Lago Yelcho

Chimangokarakara








Los Alerces NP

Zügelibis

Chimangokarakara


















