20.02. – 10.03.2026




Nach einem schleppenden Start des Hopfenfests in El Bolson erholten wir uns zwei Tage bei Claudia und Klaus. Danach ging es Richtung Cerro Tronador mit seinem schwarzen und weißen Gletschern im NP Nahuel Huapi.


bei Claudia und Klaus, „Abgefahren“






Nahuel Huapi Nationalpark












Cerro Tronador





Wanderung zum Piedra de Habsburgo am Cerro Otto, einem der Aussichtsberge über Bariloche.




Cerro Otto, Bariloche






Bariloche, Touristenhochburg und Schokomeile Südamerikas, inmitten herrlichster Natur.







Der Circuito Chico ist die klassische Panorama-Route rund um Bariloche mit fantastischen Ausblicken auf Seen und Berge. Bei einem Abstecher in das 5 Sterne Hotel Llao Llao haben wir uns den Nachmittag mit einem Llao Llao Café versüßt.








Statt direkt zur Grenze zu fahren entscheiden wir uns für den Lanin NP mit dem schönsten Berg Argentiniens. Aber das Wetter spielt nicht mit und wir erhaschen nur eine schwache Ahnung des Vulkans.

Gürteltier


Puerto Varas

Fähre nach Chiloe


Man nennt Ancud auch das Tor zur Insel Chiloé. Bei einem Rundgang durch die Stadt besuchten wir u.a. das Museo Azul und die Markthalle, wo man das traditionelle Gericht „Curanto“ (aus Meeresfrüchten, Fleisch und Kartoffeln) essen kann.













Die Isla Aucar ist eine kleine Insel, die über eine lange Holzbrücke mit dem Festland verbunden ist. Man nennt sie auch „Insel der segelnden Seelen“ (Isla de las Almas Navegantes) und sie ist für ihre magische Atmosphäre, einen malerischen Friedhof und eine kleine Kirche bekannt.










Wir beginnen unsere Inselrunde mit dem Besuch von vier UNESCO Welterbekirchen im Osten von Chiloé:
1) Iglesia San Antonio de Colo: Holzkirche aus dem frühen 20. Jh, typisch für die traditionelle Holzarchitektur von Chiloé.
2) Iglesia Nuestra Senora del Patrocinio de Tenaún: Farbenfrohe Holzkirche aus dem 19. Jh, bekannt für ihre drei charakteristischen Türme.
3) Iglesia San Juan Bautista de San Juan: Historische Holzkirche des 19. Jhs mit kunstvoll gestalteter Innenarchitektur.
4) Iglesia Nuestra Senora de los Dolores de Dalcahue: Große Holzkirche aus dem späten 19. Jh. Auffällig sind die Säulenarkade an der Fassade und der hohe Kirchturm.

Iglesia San Antonio de Colo




Iglesia Nuestra Senora del Patrocinio de Tenaún


Iglesia San Juan Bautista de San Juan




Iglesia Nuestra Senora de los Dolores de Dalcahue




Nach einer Nacht am Mirador gegenüber von Castro fuhren wir dann morgens hinunter in die Stadt. Castro ist die Hauptstadt von Chiloé und wurde schon 1567 von den Spaniern gegründet. Bekannt ist sie für die Palafitos, das sind bunte Holzhäuser, die auf Stelzen direkt am Wasser gebaut sind. Außerdem gibt es noch die große gelb-violette UNESCO Kirche Iglesia San Francisco de Castro (erbaut 1912), die mit ihren zwei hohen Türmen die Plaza de Armas prägt. Sie verbindet neogotische Formen mit der traditionellen Holzbauweise Chiloés.















Wir besuchen noch drei weitere Welterbekirchen, damit haben wir 50% gesehen und unser Projekt endet. Es zieht uns an die Westküste, an den rauen Pazifik.
5) s. bei Castro
6) Iglesia Nuestra Senora de Gracia de Nercón: Holzkirche aus dem 19. Jh. mit reich verziertem Innenraum.
7) Iglesia San Antonio de Padua de Vilupulli: Schlichte Holzkirche um 1900, typisch für den Chilote-Baustil.
8) Iglesia San Carlos de Borromeo de Chonchi: Kirche aus dem 18. Jh. mit gelb-blauer Fassade und einem beeindruckenden hölzernen Gewölbe im Inneren.

Iglesia Nuestra Senora de Gracia de Nercón



Iglesia San Antonio de Padua de Vilupulli




Iglesia San Carlos de Borromeo de Chonchi



Nachdem wir in Cucao die 8t Holzbrücke über den Rio Puchanqui überquert hatten, standen wir eine Nacht am Playa Cucao. Am nächsten Tag starteten wir vom Playa Huentemó unsere Wanderung zum Playa Cole Cole, eine der schönsten Wanderungen auf Chiloé. Der Weg führt durch das Gebiet der indigenen Huilliche. Nach steilen Anstiegen hatten wir herrliche Aussichten auf die Küstenlinie. Danach tauchten wir ein in den tiefen, immergrünen Valdivianischen Regenwald mit Arrayan, Tepa, Coihue und Alerce Bäumen. Hier ging es wieder steil eine Art tiefe Rinne hinab, dann öffnete sich der dichte Wald und gab die Sicht auf den idyllischen, einsamen Strand frei. Wir gingen das letzte Stück hinunter, setzten uns auf einen Baumstamm und genoßen die Landschaft. Eine Wolkenfront zog vom Meer heran und es bildete sich ein Sonnenhalo. Das war für uns das Zeichen zum Aufbruch und wir traten den Rückweg an (11 km, 500 hm)















Castro, auf der Durchreise



Zwei Tage standen wir an der Punta Corona, an der Nordwestspitze der Insel im offenen Pazifik. Es war teilweise sehr neblig und hohe Wellen klatschten an den Strand. In der Ferne sahen wir Delfine. Am Strand entdeckten wir eine tote Robbe an der ca. 30 Raben- und Truthahngeier herumpickten.


Truthahngeier









