Patagonien – 1
01.10.-15.11.2025
Am 1. Oktober starteten wir nun zu unserer großen Reise durch Südamerika in Etappen. Die Vorbereitungen hatten schon einige Monate vorher begonnen, die Verschiffung mußte organisiert und Paulchen, unser LKW, technisch und optisch auf Vordermann gebracht werden.
Zur Zeit der Flugbuchung sollte das Schiff, die Grande Amburgo, Montevideo am 4. Oktober erreichen. Unterwegs hatte es dann einige Tage Verspätung angesammelt und erreichte schließlich am 11. Oktober den Hafen.
Montevideo
Palacio Salvo, Plaza Independencia
Mercado del Puerto
Die ersten Tage nutzten wir um uns Montevideo anzuschauen, vorab ein paar Formalitäten für die Abholung zu erledigen und uns mit anderen Reisenden, die ebenfalls auf ihre Fahrzeuge warteten, zu einem leckeren, sehr fleischlastigen Abendessen zu verabreden.
Für eine Woche nahmen wir einen Leihwagen. Unser erster Ausflug führte uns nach Colonia del Sacramento. Dies ist die älteste Stadt Uruguays (Gründung 1680) und die Altstadt mit ihren hübschen Kolonialgebäuden wurde zum Weltkulturerbe erklärt.
Colonia del Sacramento
Östlich von Montevideo quartierten wir uns für ein paar Tage am Meer bei Silvia im Paraiso Suizo ein und besuchten die nähere Umgebung.
Paraiso Suizo, Treffpunkt und Stellplatz für Overlander
El Aguila, erbaut in den 1940er Jahren vom Italiener Natalio Mikelisi. Es kombiniert die Form eines Adlers mit dem Bug eines Schiffes.
Museum und Hotel Casapueblo, Punta Ballena, erbaut vom Künstler Carlos Páez Vilaró, der von der mediteranen Architektur in Santorin inspiriert wurde.
Punta del Este, „The Hand“, von dem chilenischen Künstler Mario Irarrázabal.
Dann war es endlich soweit! Am 14. Oktober konnten wir Paulchen aus dem Hafen holen. Treffpunkt war 12:30 bei Eduardo, der bei den Formalitäten unterstützt. Mit mind. 30 Leuten marschierten wir zum Hafen, nur die Fahrer/innen durften in das Zollgelände, die Anderen mussten in der Wartehalle ausharren. Langes Warten und Bangen, ob alle Fahrzeuge gut angekommen waren oder ob es Einbrüche gab. Nach vier Stunden fuhr Achim endlich mit Paulchen vor und alles war gut gegangen.
Wir holten unser Gepäck aus dem Hotel und verbrachten die erste Nacht am Leuchtturm. Am nächsten Morgen noch schnell Gas getankt und schon waren wir unterwegs zur Argentinischen Grenze.
Gegen Abend wählten wir unseren Nachtplatz nahe der Grenze in Fray Bentos neben der ehemaligen Fleischfabrik El Anglo. Schon am Abend durchstöberten wir zusammen mit den Pferden durch ein Loch im Zaun das Gelände. Wir gewannen den Eindruck, dass es keinen Museumsbetrieb mehr gäbe, wurden aber am nächsten Morgen eines Besseren belehrt.
Fray Bentos, Industriemuseum El Anglo
Morgens entdeckten wir den Eingang zum Museumsraum und erhielten sogar eine Privatführung durch die historische Industrieanlage von zwei jungen Studentinnen. Und das Ganze auch noch in Deutsch, denn die Beiden leisten ihr FSJ in Fray Bentos ab. Wir liefen durch die verlassenen Betriebshallen und erhielten einen guten Eindruck der Prozesse.
Die industrielle Geschichte in Fray Bentos begann 1859 mit einer Fleischverarbeitungsanlage zur Nutzung der riesigen Rinderbestände der Region. Ab 1865 exportierte die Liebig Extract of Meat Company Fleischkonserven und Fleischkonzentrat (u. a. Corned Beef) nach Europa. Um 1 kg Fleischextrakt zu gewinnen wurden 30 kg Frischfleisch benötigt. 1924 übernahm eine britische Unternehmensgruppe die Anlage und benannte sie in Frigorífico Anglo del Uruguay um. Unter diesem Namen wurde die Anlage zu einem der größten Fleischverarbeitungs-betriebe der Welt. Hier wurden bis zu 400 Rinder pro Stunde verarbeitet. Während des Ersten und Zweiten Weltkriegs war die Produktion besonders wichtig und belieferte u. a. die Alliierten mit konservierten Fleischwaren. „El Anglo“ wurde zu einem weltweit bekannten Produktions-standort für Corned Beef und andere Fleischprodukte. Rund um die Fabrik entstand das „Barrio Anglo“, ein eigenes Stadtviertel für Arbeiter mit Wohnhäusern, sozialen Einrichtungen, Sportanlagen und Clubs – typisch für eine „company town“. Tausende Menschen aus vielen Ländern arbeiteten dort, was Fray Bentos zu einem kosmopolitischen Industriezentrum machte. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts gingen die Exporte zurück und der Betrieb wurde schließlich 1979 endgültig geschlossen.
Bereits 1987 wurden die Anlagen als nationales historisches Denkmal geschützt und 2005 zum Museo de la Revolución Industrial umgewidmet, um die industrielle Geschichte zu bewahren und zu präsentieren. Dann 2015 wurde der gesamte Komplex unter dem Namen „Paisaje Industrial de Fray Bentos“ in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen – wegen seines einzigartigen Zeugnisses der globalen Fleischindustrie und sozialen Entwicklung.
Gegen Mittag passierten wir problemlos die Grenze nach Argentinien. Es dürfen kein frisches Obst und Gemüse, sowie Fleisch und Eier eingeführt werden. Darum steuerten wir den ersten Carrefour nach der Grenze an, um unsere Vorräte aufzufüllen. Wir navigierten die kürzeste Strecke zu unserem nächsten Ziel, El Cóndor und dann hieß es: keep on driving!
Zwei Tage und 1200 Km später erreichten wir die Felsenklippen von El Condor am Atlantik und waren auch bereits im nördlichen Patagonien angekommen.
El Cóndor, Kolonie von Felsensittichen
Diese Felsensittichkolonie gilt mit etwa 35.000 Brutpaaren als größte Papageienkolonie der Welt. Zehntausende Felsensittiche (Cyanoliseus patagonus) brüten hier jedes Jahr in selbst gegrabenen Tunneln im weichen Sandstein der Klippen. Die Vögel treffen im Frühling ein, ziehen dort ihre Jungen groß und verlassen das Gebiet nach der Brutzeit (Oktober bis Februar) wieder. Die Kolonie ist von enormer ökologischer Bedeutung, da sie einen großen Teil der Gesamtpopulation dieser Art beherbergt. Zum Schutz wurde das Gebiet als Naturreservat ausgewiesen, dennoch ist die Kolonie durch menschliche Störungen während der Brut, Tourismus und Veränderungen des Lebensraums gefährdet.
Schon im Auto hörte man das laute Krächzen der Papageien. In großen Trupps flogen sie über die Klippe, besetzten die Straßenränder und bevorzugt morgens und abends saßen sie aufgereiht auf den Stromleitungen.
Nach zwei Tagen auf der Felsenklippe fuhren wir weiter nach Süden entlang der Küstenstraße. Am Schutzgebiet Punta Bermeja besuchten wir die verschiedenen Lookouts mit Blick auf die Seelöwenkolonie. Das Reservat ist ein wichtiger Brutplatz gleichermaßen für Seelöwen und auch Felsensittiche.
Punta Bermeja, Seelöwenkolonie
Unser nächstes Ziel war die Halbinsel Valdés mit den angrenzenden Stränden, aber zuvor mußten in Puerto Madryn Vorräte aufgestockt, Einkäufe erledigt und Wäsche zum Waschen abgegeben werden.
Puerto Madryn
Mit dem beginnenden Frühling auf der Südhalbkugel kommen die Wale zahlreich in die geschützten Buchten vor der Küste Patagoniens. Vor allem im Golfo Nuevo lassen sich die Tiere gut von der Küste aus in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Die Südlichen Glattwale halten sich in dieser Zeit nah am Ufer auf, da sie hier ihre Jungen zur Welt bringen und säugen. Oft sind Muttertiere mit ihren Kälbern zu sehen, die dicht beieinander schwimmen. Typisch sind die ruhigen Bewegungen der Wale, ihr langsames Auftauchen zum Atmen und die deutlich sichtbaren Wasserfontänen. Gelegentlich zeigen sie ihre Schwanzfluke oder rollen sich an der Oberfläche, was die Beobachtung besonders eindrucksvoll und intensiv macht.
Walbeobachtungen von Südkapern (Südlicher Glattwal) an den Stränden des Golfo Nuevo
Auch besuchten wir die Halbinsel Valdés, wo wir sämtliche geöffneten Aussichtspunkte anfuhren. Leider hatten wir Pech mit dem Wetter, aber auch unsere extrem hohen Erwartungen an Qualität und auch Quantität von Tierbeobachtungen im Naturschutzgebiet wurden enttäuscht, da die Entfernung zu den Tieren in der Regel sehr, sehr groß ist. Ausnahmen folgen!
Peninsula Valdés, Magellanpinguin
Weiter ging es auf der Ruta 3 (Teerstraße) durch die patagonische Steppe nach Süden, vorbei an einer Nachbildung von Patagotitan mayorum nach Trelew, das auf eine walisische Siedlung zurückgeht.
Trelew, der weltgrößte Dinosaurier Patagotitan mayorum
In der Stadt besuchten wir das Paleontologische Museum. Das kleine Museum beherbergt einzigartige Funde aus prähistorischer Zeit und viele Museen aus den Metropolen würden sich um diese Exponate reißen. Patagonien ist ein Paradies für Fossiliensammler und hier wurden bereits einzigartige Fossilien in Hülle und Fülle entdeckt.
Trelew, Museum für Paleontologie Egidio Feruglio
Über die Ruta Provincial 1 (Piste) erreichten wir schon bald unser nächstes Ziel, einen herrlichen Strand an der Isla Escondida wo wir eine See-Elefantenkolonie aus nächster Nähe beobachten konnten.
Isla Escondida, See-Elefantenkolonie
Die gewaltigen Tiere lagen faul im Sand und ihre graubraune Haut war von Narben überzogen. Gelegentlich erhoben sich dominante Bullen schwerfällig, stießen drohende Laute aus und ver-teidigten ihren Harem gegen Eindringlinge.
Mutter mit Neugeborenem
Wir folgten weiter der RP 1 nach Süden. Die Straße rechts und links gesäumt von Zäunen, die die Weideflächen der Estancias für ihre Schafe begrenzen. Anderen Fahrzeugen begegneten wir sehr selten und auch die schier endlose Pampa sorgte nicht für Abwechslung.
Camarones, historischer Gemischtwarenladen
Im Küstenstädtchen Camarones verließen wir die RP 1 und wechselten ins Landesinnere wieder zur Ruta Nacional 3. Diese Straße ist die östliche Nord-Süd Achse in Argentinien und der ganze Warentransport erfolgt darüber. Weiterhin begleitete und die Pampa und sorgte für wenig Abwechslung, dafür nahm spürbar der Wind zu. Wir erreichten Comodoro Rivadavia, die größte Stadt Südpatagoniens, eine Hafenstadt und auch das Zentrum der argentinischen Erdölförderung. Wir nutzten die guten Versorgungsmöglichkeiten und wählten als Nachtplatz den Strand bei Rada Tilly südlich von Comodoro.
Da viele Reisende eine ähnliche Streckenplanung haben, standen wir am zweiten Tag mit zwei weiteren deutschen Reisefahrzeugen am Strand. Der Wind hatte kräftig zugelegt und wir beschlossen weiter zu fahren und bei einer Seelöwenkolonie einen Stopp einzulegen. Die Sonne schien und trotz Wind genossen wir den Tag mit der Beobachtung der Tiere.
Seelöwenkolonie bei Caleta Olivia
Unser nächstes Ziel war der Jaramillo NP, der westlich der Ruta 3 liegt. Schon weit vor dem Nationalpark veränderte sich die Landschaft, Berge erhoben sich aus der flachen Pampa und es zeigte sich auch eine ungewohnte Farbigkeit.
Versteinerter Wald Jaramillo
Am nächsten Morgen erwanderten wir uns die versteinerten Baumriesen entlang eines Rundwegs.
Vor rund 150 Millionen Jahren war Patagonien mit dichten Wäldern bedeckt. Die Bäume waren Vorgänger der Araukarie. Die Bäume wurden bis zu 100 m hoch und 1000 Jahre alt. Sie ernährten riesige Dinosaurier. Heftige Vulkanausbrüche mit ihren Lavaströmen und Ascheregen ließen die Baumriesen versteinern. Die Struktur und die Farben des Holzes wurden perfekt bewahrt.
Vulkan Madre E Hija
Für uns stand die Entscheidung an, wollen wir weiter auf der Ruta 3 nach Süden oder planen wir um und wechseln nach Westen, nach Chile. Die Wettervorhersage stand auf Sturm und auch weitere endlose Kilometer durch die Pampa reizten uns nicht sehr.
Also fuhren wir auf schnellstem Weg nach Perito Moreno (Ortschaft) und über die Ruta 40 südlich zur Cueva de las Manos. Dort erwischten wir abends die letzte Führung und schon ging es die Stufen hinab in die Schlucht.
Cueva de las Manos
Die prähistorische Höhle, seit 1999 Weltkulturerbe, ist berühmt für ihre bis zu 10000 Jahre alten Wandmalereien der Ureinwohner Südamerikas. Vor allem findet man hunderte von negativen Handabdrücken, die mir Farbpigmenten auf die Felswände gesprüht wurden. Außerdem zeigen die Darstellungen auch Tiere, vor allem Guanakos, Jagdszenen und geometrische Muster. Die Farben der Malereien reichen von schwarz über verschiedene Rottöne bis ockergelb.
Am nächsten Tag besuchten wir von der Ruta 40 aus den sehr schönen privaten Parque Patagonia. Hier erreicht man nach 20 Km Piste die der Cueva de las Manos gegenüberliegende Seite der Schlucht des Rio Pinturas. Es gibt viele Wanderwege, ein Planetarium und auch die Möglichkeit im Park zu übernachten.
Parque Patagonia
Wir fuhren abends noch zum Lago Buenos Aires, wo wir bei herrlichem Sonnenschein einen Pausentag gemeinsam mit Reisefreunden (Birgit und Jörg, Susa und Pit) einlegten.
Unser erster Grenzübertritt nach Chile verlief recht entspannt, die gefürchtete Kontrolle auf verbotene Lebensmittel war eher eine Besichtigungstour des „Motorhome“ diverser Offizieller.
Direkt hinter der Grenze wurden in Chile Chico die Vorräte an frischen Lebensmitteln wieder aufgestockt. Das Beeindruckendste aber war, dass sich die Landschaft komplett verändert hatte, hohe Berge mit schneebedeckten Gipfeln, grüne Wiesen, Wälder und alles bei herrlichem Sonnenschein. Hinter jeder Kurve gab es ein neues Fotomotiv.
Ruta 265, am Lago General Carrera
Carretera Austral, Ruta 7
Wir folgten der Ruta 265 entlang des Lago General Carrera (bzw. Lago Buones Aires in Argentinien), dem zweitgrößten See in Südamerika, bis zur Carretera Austral und dann etwas nördlich bis nach Puerto Marmol. Hier unternahmen wir eine Bootstour im türkisblauen Wasser zu den Marmorhöhlen vor der Küste.
Marmorhöhlen
Es erwartete uns ein Netzwerk aus Höhlen, Tunneln und Säulen, die vor über 6000 Jahren von den Wellen aus einem riesigen Block Marmor geformt wurden. Aus einigen Marmorblöcken entstanden sogar kleine Inseln. Die schwarz-weißen Säulen und ihre Spiegelungen im türkisblauen Wasser ließen unsere Fotografenherzen höher schlagen.
Von hier folgten wir der Carretera Austral nach Süden, denn wir hatten an deren Ende eine Fährfahrt von Puerto Yungay nach Puerto Natales gebucht. Die Piste folgt zunächst dem Rio Baker, Chiles wasserreichstem Fluß, der bei Caleta Tortel in den Pazifik mündet.
Zusammenfluss Rio Baker und Rio Nef
Bevor wir Puerto Yungay erreichten machten wir einen Abstecher nach Caleta Tortel, einem malerischen Dorf, das für seine Pfahlbau Architektur bekannt ist und in dem es statt Straßen Holzstege gibt. Die Piste führt zu einem zentralen Platz. Dort werden die Fahrzeuge abgestellt und weiter geht es über Stege treppab und treppauf zu den Wohnhäusern.
Caleta Tortel
Vor der Fährfahrt nach Puerto Natales nutzten wir die kleine Fähre nach Rio Bravo, um bei Villa O´Higgins ganz an das Ende der Carretera Austral zu fahren. Dieses „tote Ende“ war landschaftlich sehr reizvoll, obwohl sich das Wetter verschlechterte und Wind und Regen aufzogen.
Puerto Yungay, Fähre nach Rio Bravo, Carretera Austral
Lago O´Higgins, das Ende oder der Anfang der Carretera Austral
Gaucho mit Herde
Dann war es endlich soweit, die Fähre aus Puerto Natales legte schon morgens in Puerto Yungay an, löschte die Ladung und parkte um an den Strand und gab den Anleger wieder frei für den Routinebetrieb nach Rio Bravo.
Wir parkten unsere Autos vom Nachtplatz um in die sich langsam bildende Schlange. Inzwischen waren wir 5 Camper von deutschen Reisenden. Der Tag tröpfelte so dahin, ein Uniformierter checkte unsere Dokumente, später wurden die Fahrzeuge vermessen, dann gegen 17 Uhr mußte die Passage für das Fahrzeug bezahlt werden und dann… Endlich begann die Verladung, zuerst die Passagiere ohne Fahrzeug, dann nach und nach die Fahrzeuge, zwischendurch mal 3 Motorräder usw. Pünktlich um 19 Uhr war die Fähre beladen und voll, dann starteten wir Richtung Natales. Laut Fahrplan dauert die Fahrt 44 Stunden.
Fähre Puerto Yungay nach Puerto Natales
Das Wetter wurde immer schlechter und Sturm zog auf. Die Abfahrt nach dem Halt in Caleta Tortel verzögerte sich und am nächsten Morgen hatten wir bereits 6 Stunden Verspätung. Auf der Fähre gibt es für die Passagiere nur Pullman Sitze, aber mit einem Camper kann man im Auto übernachten. Die Verpflegung ist im Fährpreis eingeschlossen.
Unser Kapitän wählte seine Route möglichst durch inlandige Fjorde und nah entlang der Küstenlinie, um dem orkanartigen Sturm zu entgehen. Die Wolken hingen tief und es regnete beständig, Sicht hatten wir erst wieder gegen Ende der Reise.
Bei unserem zweiten Halt abends in Puerto Eden hatten wir bereits 12 Stunden Verspätung und der Sturm ließ unsere Autos an Deck tanzen. Der Kapitän entschied in einer geschützten Bucht zu ankern und erst am folgenden Morgen weiter zu fahren. Schlußendlich wurden aus zwei Übernachtungen an Bord drei und statt 44 Stunden waren wir 67 Stunden unterwegs. Dennoch war die Stimmung an Bord gut und entspannt. Wir waren dem Kapitän und seiner Mannschaft dankbar für ihr umsichtiges agieren!
Schiffswrack Capitan Leonidas











































































































